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Petra Martina Kärcher
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Phytotherapie / Kräuterheilkunde

Die Kräuterheilkunde ist eine jahrtausende alte Therapieform, war sie doch früher die einzige Medizin die den Menschen zur Verfügung stand. Den Pflanzen und deren Inhaltsstoffen verdanken wir auch einige unserer heutigen schulmedizinischen Medikamente. So wurde z.B. aus der Weidenrinde (Radix Salix alba) oder dem Mädesüss (Filipendula ulmaria) die Salicylsäure extrahiert. Das Aspirin, welches bei diesen Versuchen entdeckt wurde, ist heute aus keiner Hausapotheke mehr wegzudenken.

Durch diese gezielte Extraktion einzelner Bestandteile ging jedoch das wunderbare, ganzheitliche Wirkspektrum einer Pflanze verloren. Oftmals machen es gerade die so genannten „unnützen“ Bestandteile einer Pflanze aus, dass es zu keinen negativen Nebenwirkungen kommen kann. Beim roten Fingerhut (Digitalis), welcher schulmedizinisch bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird, ist die Dosierung äusserst heikel, bei Überdosierung kann es leicht zu Vergiftungserscheinungen kommen. Mit dem pflanzlichen Präparat wurden solche Vergiftungen bereits im Vorfeld vom einzelnen Patienten frühzeitig bemerkt, sie machten sich durch leichte Übelkeit bemerkbar. Mit dem reinen isolierten Herzglykosid bleiben diese Vorzeichen weg, was logischerweise fatale Folgen haben kann (Herzstillstand bei Überdosierung). Deswegen ist es mir ein grosses Anliegen, die Gesamtheit der Pflanze intakt zu lassen, ihr ganzes Wesen zur Heilung des Menschen einzusetzen.

Ein Husten zum Beispiel kann mit pflanzlichen Mitteln wunderbar aufgefangen und/oder ganz ausgeheilt werden. Der ausgebildete Kräuterheilkundige kann die Mittel massgeschneidert auf das jeweilige Stadium des Hustens anpassen. Somit wird gewährleistet, dass zum Beispiel ein trockener Reizhusten in einen produktiven, schleimlösenden Husten geführt wird. Damit der Schleim nicht durch massive chemische, codeinhaltige Hustenmittel in der Lunge zurückbleibt, sondern die Lunge darin unterstützt wird, ihn abzuhusten, muss gleichzeitig das Lungengewebe durch kieselsäurehaltige Pflanzen, wie z.B. Spitzwegerich oder Lungenkraut, gezielt gestärkt werden. Bei solchen „Bagatellerkrankungen“ lasse ich gerne auch alte volksheilkundliche Überlieferungen in die Behandlung einfliessen. Bei Husten gebe ich gerne den alten Tipp mit dem heissen Kartoffelwickel auf der Brust ab.

Nicht nur für solche Kleinigkeiten sollten wir uns wieder vermehrt auf die Pflanzen zurück besinnen. Auch für viele so genannte schulmedizinisch "austherapierte" Menschen ist der Gang zum Phytotherapeuten die letzte Hoffnung. Die entsprechenden Pflanzenmittel können individuell auf den Patienten abgestimmt und in der für jeden passenden Form abgegeben werden, seien dies Urtinktur-Mischungen, Teezubereitungen, Bäder, Spagyrik o.ä. Dadurch kann konstitutionell, präventiv und auch begleitend zu einer allopathischen Therapie behandelt werden. In den meisten Fällen ist eine weitere energetische Therapie wie z.B. Akupunktmassage sinnvoll, um die Gesamtheit des Menschen zu erfassen und das Gleichgewicht auf allen Ebenen wieder herzustellen.

Der ausgebildete Phytologe weiss wo die Chancen der Kräuterheilkunde liegen, aber auch wo die Grenzen derselben beginnen.



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